An den Einheiten I, II und Portinho Morumbi
Fragen ...
Ein neues
Jahrtausend steht vor uns. Gesellschaftlicher und technischer Wandel
vollzieht sich schneller als je zuvor. Wie sollen Kinder, Eltern, Lehrer
darauf reagieren? Wie diesen Wandel beeinflussen? Wie ihn gestalten?
Welches sind die schulischen Ausbildungsziele? Welches die Erziehungsziele?
Mit welchen Mitteln sollen sie erreicht werden? Was können wir
dazu beitragen?
... und Antworten:
Bikulturalität
Das Curriculum B des Colégio Porto Seguro ist eine brasilianisch-deutsche Begegnungsschule, in der nach den Richtlinien der brasilianischen Schulbehörden und den Vorgaben der deutschen Kultusministerkonferenz alle Schüler nach einem schulinternen Lehrplan unterrichtet werden, der beiden Lehrplanvorgaben Rechnung trägt.
Alle brasilianischen und deutschen Schulabschlüsse sind von den entsprechenden Aufsichtsbehörden beider Länder anerkannt. Unsere Schüler lernen zwei Kulturkreise kennen, den eigenen und einen fremden. Die erweiterten Kenntnisse über Werte, Normen, Geschichte und Mentalität eines anderen Landes dienen auch der vertieften kritischen Analyse und Reflexion der eigenen Standortbestimmung.
Internationalität
Fremdsprachliche Kommunikationsfähigkeit ist ein absolutes Muss in einer Welt, die immer stärker geprägt ist durch Internationalität und Globalisierung. Fremdsprachenkompetenz ist längst kein Selbstzweck mehr, sondern eine Notwendigkeit für jede berufliche Ausbildung.
Unsere Schüler beherrschen am Ende ihrer Schulzeit vier Sprachen: Deutsch, Portugiesisch, Englisch, Spanisch, möglicherweise sogar noch Französisch. Wo auf der Welt sollten sie sich damit nicht zurechtfinden?
Fachkompetenz
Das Curriculum B der Porto Seguro ist eine Leistungsschule mit hohen Anforderungen an ihre Schüler, die zwei aufeinander abgestimmte Lehrpläne zu erfüllen haben. Kleine Lerngruppen und gut ausgestattete Fachräume sorgen für eine optimale Lernatmosphäre und gestatten individuelle Betreuung und Förderung durch hervorragend ausgebildete Lehrkräfte.
Methodenkompetenz
Da sich die Halbwertszeit des Wissens zunehmend verkürzt, kann sich eine moderne Schule nicht mehr damit begnügen, nur Fachwissen zu vermitteln. Methodenkompetenz und ein integratives Konzept der Medienerziehung führen die Schüler zu einem sicheren Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken und vermitteln die Einsicht und Fähigkeit zu einem lebenslangen Lernen.
Soziale Kompetenz
Unsere Schüler werden Teile künftiger Führungseliten
sein. Ihre Rolle in unserer Gesellschaft muss getragen sein von Pflicht-
und Verantwortungsgefühl für sich und andere. Der Sensibilisierung
für alle sozialen Bereiche sowie der Erziehung zu einem an ethischen
Normen und moralischen Werten orientierten Umgang mit ihren Mitmenschen
kommen deshalb erhöhte Bedeutung zu.
