Als auf allen brasilianischen Regierungsebenen als gemeinnützige Körperschaft anerkannten Stiftung, wird die Fundação Visconde de Porto Seguro von einem aus 7 Mitgliedern bestehenden Vorstand geführt, der von der Vollversammlung des Kuratoriums (40 Mitglieder) und des Beirats (24 Mitglieder) gewählt wird.
Durch wichtige Unternehmungen wird die Stiftung ihrem Hauptzweck gerecht: die brasilianische und deutsche Kultur einander anzunähern und zu verbinden. In diesem Sinne hat die Stiftung den Deutschen Zug, mit Erteilung des Abitur-Abschlusses, in der Schule eingeführt und die drei derzeitigen Einheiten (Einheit I - São Paulo/Morumbi, Einheit II - Valinhos, im Innern des Staates São Paulo, Einheit III - São Paulo/Panamby , Einheit IV – Portinho Panamby e Einheit V – Portinho Morumbi ), aufgebaut, alle im Eigenbesitz und mit großen Grünanlagen ausgestattet, somit der Nachfrage innerhalb der jeweiligen Gemeinden entsprechend.
Auch hat die Stiftung die Aufgabe übernommen, das Institut Martius-Staden für Wissenschaft, Literatur und bikulturellen Austausch, das aus der Übernahme der Martius-Stiftung und des Hans-Staden-Instituts entstanden ist, zu erhalten und zu fördern.
Mit der Erhaltung der Gemeinschaftsschule leistet die Stiftung auch ihren Beitrag zur Minderung des Analphabetentums und zur Anhebung der Lebensqualität deren Schüler und Familienangehörigen.